Villa 603 (2015) | Avellino | Violet & DaisyTop Updated Games | El pico BluRay 1080p | Wer.ist.Daddy.CAM.MD.GERMAN.x264-SPECTRE

    70. Emmy Awards: „The Marvelous Mrs. Maisel“ räumt ab

    HBO und Netflix teilen sich Emmy-Krone, „Game of Thrones“ kehrt erfolgreich zurück

    70. Emmy Awards: "The Marvelous Mrs. Maisel" räumt ab – HBO und Netflix teilen sich Emmy-Krone, "Game of Thrones" kehrt erfolgreich zurück – Bild: Amazon Studios
    „The Marvelous Mrs. Maisel“

    In der Nacht zum Dienstag wurden in Los Angeles die 26 ausstehenden Emmys der 70. Primetime Emmy Awards vergeben. Großer Gewinner des Abends waren Amazon und die Comedyserie „The Marvelous Mrs. Maisel“, die satte fünf Preise gewinnen konnte und damit die Comedykategorie dominierte. Als Verlierer darf wohl „The Handmaid’s Tale“ gelten, das nach großen Erfolgen im letzten Jahr (insgesamt acht Auszeichnungen) in diesem Jahr bei der Hauptveranstaltung leer ausging und zwischen dem zurückgekehrten „Game of Thrones“ (HBO), dem abtretenden „The Americans“ (FX) sowie „The Crown“ unter die Räder kam. Ebenfalls etwas in die Röhre schaute die Comedyserie „Atlanta“, die mit der ersten Staffel erfolgreich in die Emmys gestartet war und und nun trotz Nominierungen in den meisten Kategorien leer ausging – zwar kann man drei Emmys in diesem Jahr vorweisen (im Vorjahr waren es zwei), aber in diesem Jahr war man mit 16 Nominierungen führend unter den Comedyserien, im Vorjahr hatte es sechs Nominierungen gegeben.

    Wie gesagt, „The Marvelous Mrs. Maisel“ dominierte die Comedykategorien. So gab es beispielsweise die Auszeichnung als beste Comedyserie. Rachel Brosnahan wurde zur herausragenden Hauptdarstellerin gekürt. Alex Borstein erhielt den Preis als beste Nebendarstellerin – da sie bereits für ihre Sprechkünste für „Family Guy“ geehrt worden war, kann sie sich in die Kategorie der „Doppel-Emmy-Gewinner“ einschreiben. Gleiches gilt für Mastermind Amy Sherman-Palladino, die für Regie und Drehbuch Emmys in Empfang nehmen konnte. Nachdem ihre Serie „Gilmore Girls“ jahrelang ohne Emmys auskommen musste – was viele Branchenbeobachter vor allem darauf schoben, dass sie bei einem kleinen Sender lief -, folgte nun also die Genugtuung.

    Im Comedybereich blieben die beiden Männliche-Darsteller-Kategorien offen, die sich HBOs „Barry“ sicherte (Bill Hader, Henry Winkler). Bemerkenswert: Die Mitglieder der TV-Akademie zeichneten in diesem Jahr zwei Comedyserien aus, in denen es ums Schauspiel geht.

    Bei den Dramen verteilten sich die Gewinner. „The Americans“ erhielt für die letzte Staffel Auszeichnungen für Hauptdarsteller Matthew Rhys sowie für das Drehbuch zum Serienfinale. „Game of Thrones“ ging als „Herausragende Dramaserie“ und mit einer Auszeichnung für „Nebendarsteller“ Peter Dinklage aus der Veranstaltung – alle „GoT“-Darsteller in der Ensemble-Serie traten erneut aus eigenem Entschluss als „Nebendarsteller“ an. „The Crown“ erhielt Auszeichnungen für die Regie und die herausragende Hauptdarstellerin Claire Foy. „Westworld“ musste sich mit einem Preis für (Neben-)Darstellerin Thandie Newton begnügen.

    Auch bei den Miniserien gab es keinen dominierenden Sieger. „American Crime Story“ erhielt Auszeichnungen für Regie (Ryan Murphy), Hauptdarsteller (Darren Criss) und als herausragende Miniserie. Netflix’ „Godless“ konnte die beiden Nebendarsteller-Kategorien mit Merritt Wever und Jeff Daniels gewinnen, während Regina King nach „American Crime“ mit „Seven Seconds“ ihren dritten Miniserien-Emmy errang.

    In den anderen Kategorien konnten „RuPaul’s Drag Race“ und „Saturday Night Live“ ihre diesjährigen Siegeszüge von den Creative Arts Emmys fortsetzen. In der Variety-Talk-Show-Kategorie etabliert sich „Last Week Tonight with John Oliver“ mit dem dritten Emmy in Folge als Nachfolger von „The Daily Show“, die zuvor der Dauergewinner gewesen war.

    Insgesamt kamen Netflix und HBO bei den 70. Emmy Awards auf je 23 Auszeichnungen. Erfolgreichste Serien waren „Game of Thrones“ mit insgesamt 9 Auszeichnungen (aus Hauptveranstaltung und den vorherigen Creative Arts Emmys), „The Marvelous Mrs Maisel“ bringt es auf acht Auszeichnungen in diesem Jahr und die zweite Staffel von „American Crime Story“ konnte sieben Statuen einsammeln. Für Netflix war „The Crown“ mit fünf Emmys das erfolgreichste Programm.

    70. Primetime Emmy Awards – Gewinner und Nominierte

    Beste Drama-Serie:
    „The Americans“
    „The Crown“
    Gewinner: „Game of Thrones“
    „The Handmaid’s Tale“
    „Stranger Things“
    „This Is Us“
    „Westworld“

    Beste Comedyserie:
    „Atlanta“
    „Barry“
    „Black-ish“
    „Curb Your Enthusiasm“ aka „Lass es, Larry!“
    „GLOW“
    Gewinner: „The Marvelous Mrs. Maisel“
    „Silicon Valley“
    „Unbreakable Kimmy Schmidt“

    Beste Miniserie:
    „The Alienist“ („Die Einkreisung“)
    Gewinner: „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“
    „Genius: Picasso“
    „Godless“
    „Patrick Melrose“

    Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie:
    Jason Bateman, „Ozark“
    Sterling K. Brown, „This Is Us“
    Ed Harris, „Westworld“
    Gewinner: Matthew Rhys, „The Americans“
    Milo Ventimiglia, „This Is Us“
    Jeffrey Wright, „Westworld“

    Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie:
    Gewinner: Claire Foy, „The Crown“
    Tatiana Maslany, „Orphan Black“
    Elisabeth Moss, „The Handmaid’s Tale“
    Sandra Oh, „Killing Eve“
    Keri Russell, „The Americans“
    Evan Rachel Wood, „Westworld“

    Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie:
    Anthony Anderson, „black-ish“
    Ted Danson, „The Good Place“
    Larry David, „Curb Your Enthusiasm“
    Donald Glover, „Atlanta“
    Gewinner: Bill Hader, „Barry“
    William H. Macy, „Shameless“

    Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie:
    Pamela Adlon, „Better Things“
    Gewinner: Rachel Brosnahan, „The Marvelous Mrs. Maisel“
    Allison Janney, „Mom“
    Issa Rae, „Insecure“
    Tracee Ellis Ross, „black-ish“
    Lily Tomlin, „Grace und Frankie“

    Bester Hauptdarsteller in Miniserie / Fernsehfilm:
    Antonio Banderas, „Genius: Picasso“
    Gewinner: Darren Criss, „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“
    Benedict Cumberbatch, „Patrick Melrose“
    Jeff Daniels, „The Looming Tower“
    John Legend, „Jesus Christ Superstar“
    Jesse Plemons, „Black Mirror“, Episode „USS Callister“

    Beste Hauptdarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:
    Jessica Biel, „The Sinner“
    Laura Dern, „The Tale“
    Michelle Dockery, „Godless“
    Edie Falco, „Law & Order True Crime: The Menendez Murders“
    Gewinner: Regina King, „Seven Seconds“
    Sarah Paulson, „American Horror Story: Cult“

    Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie:
    Nikolaj Coster-Waldau, „Game of Thrones“
    Gewinner: Peter Dinklage, „Game of Thrones“
    Mandy Patinkin, „Homeland“
    David Harbour, „Stranger Things“
    Matt Smith, „The Crown“
    Joseph Fiennes, „The Handmaid’s Tale“

    Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie:
    Lena Headey, „Game of Thrones“
    Millie Bobby Brown, „Stranger Things“
    Vanessa Kirby, „The Crown“
    Yvonne Strahovski, „The Handmaid’s Tale“
    Alexis Bledel, „The Handmaid’s Tale“
    Ann Dowd, „The Handmaid’s Tale“
    Gewinner: Thandie Newton, „Westworld“

    Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie:
    Brian Tyree Henry, „Atlanta“
    Gewinner: Henry Winkler, „Barry“
    Louie Anderson, „Baskets“
    Kenan Thompson, „Saturday Night Live“
    Alec Baldwin, „Saturday Night Live“
    Tony Shalhoub, „The Marvelous Mrs Maisel“
    Tituss Burgess, „Unbreakable Kimmy Schmidt“

    Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie:
    Zazie Beetz, „Atlanta“
    Betty Gilpin, „GLOW“
    Laurie Metcalf, „Roseanne“
    Leslie Jones, „Saturday Night Live“
    Kate McKinnon, „Saturday Night Live“
    Aidy Bryant, „Saturday Night Live“
    Gewinner: Alex Borstein, „The Marvelous Mrs Maisel“
    Megan Mullally, „Will & Grace“

    Bester Nebendarsteller Miniserie / Fernsehfilm:
    Gewinner: Jeff Daniels, „Godless“
    Brandon Victor Dixon, „Jesus Christ Superstar Live in Concert“
    Ricky Martin, „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“
    Edgar Ramirez, „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“
    Finn Wittrock, „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“
    Michael Stuhlbarg, „The Looming Tower“ John Leguizamo, „Waco“

    Beste Nebendarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:
    Adina Porter, „American Horro Story: Cult“
    Letitia Wright, „Black Museum“ (aus „Black Mirror“)
    Gewinner: Merritt Wever, „Godless“
    Sara Bareilles, „Jesus Christ Superstar Live in Concert“
    Penélope Cruz, „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“
    Judith Light, „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“

    Beste Variety-Talk-Show:
    „The Daily Show With Trevor Noah“
    „Full Frontal with Samantha Bee“
    „Jimmy Kimmel Live!“
    Gewinner: „Last Week Tonight with John Oliver“
    „The Late Late Show with James Corden“
    „The Late Show with Stephen Colbert“

    Beste Variety-Sketch-Show:
    „At Home With Amy Sedaris“
    „Drunk History“
    „I Love You, America with Sarah Silverman“
    „Portlandia“
    Gewinner: „Saturday Night Live“
    „Tracey Ullman’s Show“

    Beste Reality-Competition:
    „The Amazing Race“ aka „Das große Rennen“
    „American Ninja Warrior“
    „Project Runway – Designer gesucht!“
    Gewinner: „RuPaul’s Drag Race“
    „Top Chef“
    „The Voice“

    Beste Regieleistung für eine Comedyserie:
    „Atlanta“ – „FUBU“ – Donald Glover
    „Atlanta“ – „Teddy Perkins“ – Hiro Murai
    „Barry“ – „Chapter One: Make Your Mark“ – Bill Hader
    „The Big Bang Theory“ – „The Bow Tie Asymmetry“ – Mark Cendrowski
    „GLOW“ – Pilot – Jesse Peretz
    Gewinner: „The Marvelous Mrs. Maisel“ – „Pilot“ – Amy Sherman-Palladino
    „Silicon Valley“ – „Initial Coin Offering“ – Mike Judge

    Beste Regieleistung für eine Drama-Serie:
    Gewinner: „The Crown“ – „Paterfamilias“ – Stephen Daldry
    „Game Of Thrones“ – „Beyond The Wall“ – Alan Taylor
    „Game Of Thrones“ – „The Dragon And The Wolf“ – Jeremy Podeswa
    „The Handmaid’s Tale“ – „After“ – Kari Skogland
    „Ozark“ – „The Toll“ – Jason Bateman
    „Ozark“ – „Tonight We Improvise“ -Daniel Sackheim
    „Stranger Things“ – „Chapter Nine: The Gate“ – The Duffer Brothers

    Beste Regieleistung für eine Miniserie, TV-Film oder Drama-Special:
    Gewinner: The Assassination Of Gianni Versace: „American Crime Story“ – The Man Who Would Be Vogue – Ryan Murphy
    „Godless“ – Scott Frank
    „Jesus Christ Superstar Live In Concert“ – David Leveaux, Alex Rudzinski
    „The Looming Tower“ – „9/11“ – Craig Zisk
    „Paterno“ – Barry Levinson
    „Patrick Melrose“ – Edward Berger
    „Twin Peaks“ – David Lynch

    Beste Regieleistung für eine Variety-Special:
    Dave Chappelle: „Equanimity“ – Stan Lathan
    Jerry Seinfeld: „Jerry Before Seinfeld“ – Michael Bonfiglio
    Gewinner: „The Oscars“ – Glenn Weiss
    Steve Martin & Martin Short: „An Evening You Will Forget For The Rest Of Your Life“ – Marcus Raboy
    Super Bowl LII Halftime Show Starring Justin Timberlake – Hamish Hamilton

    Bestes Drehbuch für eine Comedyserie:
    „Atlanta“ – „Alligator Man“ – Donald Glover
    „Atlanta“ – „Barbershop“ – Stefani Robinson
    „Barry“ – „Chapter One: Make Your Mark“ – Alec Berg, Bill Hader
    „Barry“ – „Chapter Seven: Loud, Fast And Keep Going“ – Liz Sarnoff
    Gewinner: „The Marvelous Mrs. Maisel“ – „Pilot“ – Amy Sherman-Palladino
    „Silicon Valley“ – „Fifty-One Percent“ – Alec Berg

    Bestes Drehbuch für eine Drama-Serie:
    Gewinner: „The Americans“ – „Start“ – Joel Fields, Joe Weisberg
    „The Crown“ – „Mystery Man“ – Peter Morgan
    „Game Of Thrones“ – „The Dragon And The Wolf“ – David Benioff, D.B. Weiss „The Handmaid’s Tale“ – June – Bruce Miller
    „Killing Eve“ – „Nice Face“ – Phoebe Waller-Bridge
    „Stranger Things“ – „Chapter Nine: The Gate“ – The Duffer Brothers

    Bestes Drehbuch für ein eine Miniserie, TV-Film oder Drama-Special:
    „American Vandal“ – „Clean Up“ – Kevin McManus, Matthew McManus
    „The Assassination Of Gianni Versace: American Crime Story“ – „House By The Lake“ – Tom Rob Smith
    „Godless“ – Scott Frank
    „Patrick Melrose“ – David Nicholls
    „Twin Peaks“ – David Lynch, Mark Frost
    Gewinner: „USS Callister“ („Black Mirror“) – William Bridges, Charlie Brooker

    Bestes Drehbuch für eine Variety-Special:
    „Full Frontal With Samantha Bee Presents: The Great American* Puerto Rico (*It’s Complicated)“ (TBS)
    Gewinner: „John Mulaney: Kid Gorgeous At Radio City“ (Netflix) – John Mulaney
    „Michelle Wolf: Nice Lady“ (HBO) – Michelle Wolf
    „Patton Oswalt: Annihilation“ (Netflix) – Patton Oswalt
    „Steve Martin & Martin Short: An Evening You Will Forget For The Rest Of Your Life“ (Netflix) – Steve Martin, Martin Short

    18.09.2018, 07:44 Uhr – Bernd Krannich/biralemsin.com

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Vritra am 18.09.2018 23:46

      Wie immer einige unerwartete, wenn nicht gar aberwitzige Nominierungen, aber mit der Verteilung der Statuetten kann ich dieses Jahr überraschend gut leben. Gerade der Abräumer "The Marvelous Mrs. Maisel" hat seine Trophäen absolut verdient. Die Serie war auch für mich mit großem Abstand die beste Serie des letzten Jahres.
        hier antworten

      weitere Meldungen

      Sitemap